worum geht es?

Entgegen unabhängiger Expertenmeinungen und wider besseres Wissen setzt die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern weiterhin auf einen planlosen, unkoordinierten und mit Blick auf die Folgen ungesicherten Ausbau von Windenergie. Der regionale Planungsverband Rostock hat, leider flankiert durch unsere Gemeindevertretung, bereits zwei Standorte für Windparks auch in unserer Gemeinde ausgesucht. Der größere soll unmittelbar an der Autobahnbrücke der A 20 zwischen Petschow und Schlage entstehen, der zweite südöstlich von Dummerstorf. Die Windmühlen können eine Höhe von bis zu 200 Meter erreichen! Besorgte Bürger haben aus diesem Grund am 08.Januar 2015 eine Bürgerinitiative gegründet. 

warum bürgerinitiative?

Eine Bürgerinitiative ist ein demokratisches Mittel, das immer dann und dort zum Einsatz kommt, wo die Exekutive und Legislative augenscheinlich gegen die Interessen der Bürger handelt und diese Interessen nicht anders umzusetzen sind. Bürgerinitiativen sind immer ein Achtungszeichen und Warnhinweis für die Politik, inne zu halten und nachzudenken, was schief läuft.

 

So auch beim gegenwärtigen aktionistischen Ausbau der Windenergie in Mecklenburg-Vorpommern.

1.    Betroffen sind ALLE Bewohner der Gemeinde, ganz gleich, ob sie die Windmühlen direkt sehen und hören, ob sie die Risiken der Investitionen unserer Gemeinde mit zu tragen haben oder ob sie die Verschandelung der Natur hinnehmen müssen.

2.    Die Lebens- und Umweltqualität der GESAMTEN Gemeinde ist bedroht, weil:

ü  der Wert des Wohneigentums sinkt,

ü  sich Wildtiere, wie Kraniche, Störche, Reiher, Greifvögel, Fledermäuse und andere Wildtiere aus diesem Gebiet zurückziehen.

3.    Wir Bürger bestimmen müssen, was mit uns geschieht! 

wofür setzen wir uns ein?

Ø  Für eine sinnvolle, abgestimmte und begründete Energiewende,

Ø  für den Schutz von Mensch und Natur,

Ø  gegen Landschaftszerstörung,

Ø  für den Erhalt einer lebenswerten Wohnumgebung,

Ø  gegen die Entwertung unseres Wohneigentums,

Ø  für sinnvolle Investitionen unserer Gemeinde und

Ø  gegen unkalkulierbare Risiken, die nachher von allen Gemeindemitgliedern getragen werden müssen.